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Digitalisierung im BtoB: Mobile Kommunikation, Videos, Apps, Social Media – wie passt das alles zusammen?

24.10.2011

Veranstaltungsort: Festo AG & Co. KG, Esslingen

BtoB-Kommunikation findet heute über eine Vielzahl digitaler Kanäle statt und ständig kommen neue hinzu. Diese Entwicklung bietet Kommunikationsprofis und Marketingverantwortlichen einerseits variable Möglichkeiten, stellt sie andererseits aber auch vor eine Herausforderung. Schließlich gilt es, hier den Überblick zu behalten und eine sinnvolle Vernetzung der einzelnen Medien und Plattformen zu schaffen. Zu diesem hochaktuellen Thema hatte der bvik und die FESTO AG & Co. KG nach Esslingen geladen.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Rainer Pfeil, Vorstand des bvik, informierte Verbandsreferentin Verena Kügel die Anwesenden über die Ziele und Aktivitäten des Verbandes.

Uwe Claus, Leitung Marketing Concepts bei Festo, begrüßte als Gastgeber die Teilnehmer und gab einen Überblick zur Entwicklung der Kundenkommunikation bei Festo in den letzten 10 Jahren. Dabei wurde deutlich, dass die Print-Maßnahmen im Laufe der Jahre zugunsten von Online reduziert wurden und das Internet inzwischen nicht mehr als Informations-, sondern als Interaktions-Plattform wahrgenommen und genutzt wird.

Dirk Ebertz, Leitung Marketing Instruments bei Festo, stellte anschließend die verschiedenen Kommunikationskanäle vor, welche bei Festo in der Kundenkommunikation zum Einsatz kommen. Zunächst erläuterte er, dass Videos eine große Bedeutung haben, da sie sehr gut in Suchmaschinen gerankt werden und auch komplexe Botschaften hervorragend transportieren können. Die mobile Kundenkommunikation bei Festo sieht Ebertz momentan noch in einer frühen Phase, da laut einer internen Studie bei deutschen Kunden mehr als 75% kein geschäftliches Smartphone besitzen. Doch es darf nicht außer Acht gelassen werden, dass die zukünftigen Kundenkontakte mit den „mobile natives“ stattfinden werden. Daher wird das Angebot der mobile communication bei Festo schon jetzt kontinuierlich ausgebaut. Social Media fungiert bei Festo nicht als „promotion channel“, sondern als Raum für direkten Dialog, wobei der Inhalt erfolgsentscheidend ist. Im Bereich Apps befindet sich Festo mit einigen Pilotprojekten momentan in einer frühen Phase. Wichtig ist dem Unternehmen hier, dass der Kundennutzen der Anwendungen im Vordergrund steht. Um die kommunikativen Veränderungen aktiv zu steuern, die sich auf die Beziehung zwischen Kunden und Unternehmen auswirken, wird bei Festo mit einem Customer Relationship Management 2.0 gearbeitet. Zahlreiche Fragen der Teilnehmer, insbesondere zur Kontrolle der Kommunikation in Social Media Plattformen, zeigten deutlich, wie hochaktuell das Thema auch im BtoB ist.

 

Nach der Kaffeepause zeigte Marco Fischer, Geschäftsführer von Die Firma GmbH, den Gästen zum Einstieg Videos und Beispiele, die anschaulich machten, mit welchen Neuerungen wir in der Digitalisierung unserer Gesellschaft konfrontiert sind und dass wir bei der Vielfalt der Möglichkeiten erst am Anfang stehen. Mit einem Rückblick über die Entwicklung der Ein- und Ausgabemedien seit den 90er-Jahren führte er die Zuhörer an die heutige Komplexität der digitalen Kommunikation heran. Für Unternehmen ergeben sich daraus Probleme in den Bereichen Strategie, Organisation, Management und Schnittstellen. Zu einer Win-Win-Situation für Kunden sowie Unternehmen kann es laut Fischer kommen, wenn eine ganzheitliche mediale Ansprache stattfindet, die an den Bedürfnissen des Kunden orientiert ist. Um Vernetzung zu erreichen und mit der Komplexität umgehen zu können, hat Die Firma mit  "Webthinking® ein neues Experten- und Beratungssystem entwickelt, das gleichzeitig auch für eine neue Denkweise und Haltung steht, die Vernetzung als Basis von Kommunikation in den Mittelpunkt stellt. Damit können Potenziale bestmöglich genutzt und auch vielfältige Anforderungen zusammenhängend geplant und konzipiert werden. An einem Beispiel wurde dies den Zuschauern verdeutlicht.

 



Im Anschluss führten Kai Thomas, Geschäftsführer der Kreativagentur Thomas GmbH, und Axel Berne, geschäftsführender Gesellschafter von madness GmbH, die Teilnehmer ein in die Welt der „Augmented Reality“, der erweiterten Wirklichkeit, die den Weg in eine neue Dimension der Kommunikation weist. Es handelt sich dabei um die Erweiterung der Realitätswahrnehmung, d.h. die lagegerechte Einbindung von Informationen in Echtzeit. Unterschiedlichste Kommunikationsinstrumente wie Print, Web, Social Media oder 2D- und 3D-Filme werden durch diese neue Technologie vereint. Die Entwicklung steht hier zwar erst noch am Anfang, doch laut Prognosen wird der AR-Markt in den nächsten Jahren rasant wachsen. Zum Einsatz kommt AR schon heute in den Bereichen interaktive Werbung, mobiles Einkaufen, Spiele, location based Experiences sowie Service und Wartung. Kai Thomas zeigte verschiedene Beispiel anhand von Videos, um die Nutzungsmöglichkeiten von AR zu veranschaulichen.

Nach Ende des offiziellen Teils lud Gastgeber Festo die Teilnehmer zu einem Get-together mit Fingerfood ein, bei dem man sich in lockerer Runde austauschen konnte.


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